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causion sheeps are crossing oder mit der RS auf die Insel

  • LastMohawk
  • January 4, 2026 at 4:35 PM

Willkommen bei FREEBIKER.COM – Deiner Crew ohne Verpflichtungen!

Du suchst eine Truppe, die genauso Benzin im Blut hat wie du? Dann bist du hier genau richtig. Seit 2003 sind wir die Anlaufstelle im Netz für alle, die Bock auf Kurvenräubern, entspanntes Cruisen und echte Community haben – ganz egal, ob du aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommst.

Bei uns gibt’s kein Schubladendenken: Ob du auf der Renno abhängst, als Kilometerfresser den Kontinent querst oder am liebsten mit dem Chopper zum Stammtisch blubberst – hier zählt der Mensch unterm Helm. Auch Wiedereinsteiger und Sozius-Power sind bei uns voll am Start.

Das Beste: Wir sind kein steifer Verein. Hier gibt’s keine Hierarchie und keinen Beitragszwang. Wir treffen uns auf Augenhöhe, bequatschen Technik-Tipps und planen die nächsten Ausfahrten oder Treffen. Und wenn das Visier mal oben ist, quatschen wir auch über alles andere abseits der Straße.

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  • LastMohawk
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    • January 4, 2026 at 4:35 PM
    • #1

    causion sheeps are crossing oder mit der RS auf die Insel

    Ein Reisebericht aus 2022

    Vorab: ich will jeden Tag einen oder zwei Abschnitte hier veröffentlichen. denn wir hatten 14 Tage um das alles zu erleben, da kann man es nicht in einer Stunde sich reinziehen... ihr dürft gerne dazwischen schreiben wenn seuch gefällt, aber auch wenn euch missfällt.

    1.Teil......

    causion sheeps are crossing oder mit der RS auf die Insel

    Einmal um das Land der Schotten wollten wir fahren, im Uhrzeigersinn sollte die Route gehen.

    Eigentlich wollten wir vor 3 Jahren diese Reise antreten. Wir also die Fähre und die B&B’s gebucht und uns gefreut. Endlich konnte ich Birgit mal das Land zeigen, das mich bei meiner letzten Reise 2016 so in den Bann gezogen hat.

    Doch dann machte uns Corona zweimal einen Strich durch die Rechnung. Wir mussten zweimal alles absagen und die Fährgesellschaft stellte die bereits bezahlte Überfahrt als Guthaben fest.

    Doch Ende 2021 kam eine Zusage und wir konnten die Reise planen. Leider öffneten viele private B&B’s nicht mehr und wir mussten daher auf etliche Hotels ausweichen.

    Eigentlich wollten wir mit der Uschi – eine Honda GL1000, die zum Caferacer mutiert, reisen. Doch die wurde nicht fertig und die Alu-Q ist für diese Reise zu zweit nicht geeignet. Kurzerhand schafften wir uns eine Yamaha FJ 1200 unseren Horton an. Schnell mussten wir aber feststellen, dass uns so ab 350 km Touren der Hintern weh tat. Auch ein extra angeschafftes Schaffell eines Isländischen GrauhaarSchafes brachte keine merkliche Besserung. So keimte die Idee, eine alte BMW RS wäre das passende Gefährt. Da kenne ich mich mit aus und im Fall der Fälle, weiß ich wo ich hin fassen muss. Kurz nach Weihnachten 2021 konnten wir ne 77er R 100 RS mit Speichenrädern ergattern. Diese wurde dann noch technisch fit gemacht, mit GPS Meilentacho, USB Wandler, Navi und digitalem Fahrtenschreiber aus Routenaufzeichner und zwei neuen Reifen. ca. 5000 km waren anvisiert. Da wir bereits 1000 km vor Reiseantritt auf die Reifen gefahren hatten, hoffte ich, dass die Contis das durchhalten. Die Straßen in den Highlands sind sehr rau und fressen gerne Gummi.

    Eigentlich habe ich gedacht, dass ich mit dem Navigieren auf Nummer sichergehen kann und besorgte mir in e-bay Kleinanzeigen zwei Navis mit ausdrücklich Karten incl. Großbritannien. Wie es sich später herausstellen sollte, war es Glück, dass ich die Tom Tom Routen zusätzlich in eine extra WhatsApp Gruppe gestellt habe. In England angekommen, stellen beide Navis ihren Dienst ein, da das Kartenmaterial eben doch nicht incl. Großbritannien war.

    Am 27. Juni 2022 sollte es losgehen. Jeder hat einen Krausekoffer für sich und die Regenjacken, Reiseunterlagen und Getränke sowie unsere Geldbörsen fanden im Tankrucksack ihren Platz. Mein Kulturbeutel war die rechte Seitentasche des Tankrucksackes, das reichte allemal aus.

    Wir hatten uns überlegt, für alle 3 Tage eine neue Unterbux und neue Socken sowie ein frisches T-Shirt mitzunehmen. Das sollte reichen und wenn wir abends in den Pub gingen, gabs eben für diesen Zweck neue Klamotten. Jeder hatte neben den Lederjeans zusätzlich eine Hose mit im Koffer. Da Birgit viel Diabetigerzeugs mitschleppen musste, habe ich ihr etwas Platz in meinem Koffer dafür eingeräumt. Gut Birgit hatte noch einen kleinen Rucksack dabei, in dem wir ein paar Lebensmittel verstauen konnten, die wir unterwegs kauften.

    Nun geht das los

    Montag Morgens 8 Uhr alles gepackt und pünktlich fängt es gaaanz leicht an zu nieseln… aber egal. Schottland wir kommen.

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    Noch schnell für alle daheimgebliebenen ein Selfi im Hof gemacht und dann drauf auf den Bock… km-Stand bei der Abfahrt 81000 km geradeaus.

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    Die Strecke durch Deutschland fuhren wir bis zur Niederländischen Grenze auf der A61 durch. Es ist unlustig durch den Niederrhein zu kreuzen, wenn man Strecke machen will. Da bietet sich die Autobahn an um direkt bis Venlo durchzufahren. Kurz vor der Grenze füllten wir nochmals das Spritfass auf, denn der derzeit ist der deutsche Sprit ca. 40 bis 50 Cent billiger als im Nachbarstaat.

    Bald standen wir auf der Fähre über die Maas. Die RS (wir haben immer noch keinen Namen für das Moped) konnte schon mal fühlen, wie es ist, wenn Wasser unter den Rädern schwappt. Aber sie hat das mit Bravour gemeistert

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    Bei Heesch gönnten wir uns noch einen Burger und eine Frikandel spezial. Gestärkt ging es dann weiter. Irgendwann setzte dann der Regen ein und wir beschlossen das letzte Stück vor Amsterdam bis IJmuiden auf der Autobahn zu verbringen. Es macht keine Freude im Regen über die Nationalstraßen Hollands zu fahren. Dort angekommen bekam die RS nochmals frischen Sprit, da wir dachten, dass in England dieser noch teurer wäre. Sollte aber ein Trugschluss sein, ist in etwas derselbe Preis.

    Zum Abschied noch ne Dusche

    Als wir dann am Fährhafen angelangt waren und in der Schlange standen, fing es an heftig zu regnen. Klasse, kurz vor dem schützenden Stahlbauch wurden wir nochmals getauft.

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    Damit wollten wir über die Nordsee schippern. Aber erstmal die Passkontrolle. Seit Oktober 2021 benötigt man ja einen Reisepass um auf die Insel zu kommen. Von Corvid hatte niemand gesprochen. Irgendwie war das mit Ausnahme ein paar Maskenträgern kein Thema mehr.

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    Es war sehr eng als wir die Mopeds selbst verzurren mussten. Immerhin hingen neue Zurrgurte an den Bordwänden. Die Kuh war dank Kofferträger und Sturzbügel schnell verspannt und konnte so auch stärkeren Seegang überstehen. Um uns herum nur junges Mopedgemüse, so BMW GS1250 und Triumph Tiger. Alte Mopeds wie unsere RS fanden sich keine. Nur mitleidige Blicke von den Treibern des jungen Gemüses, naja, die wissen es halt nicht besser, sagten wir uns dann.

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    Schnell fanden wir unsere Kajüte. Ich hatte ein Zimmer mit Meerblick gebucht. Leider waren die Fenster nicht zum Öffnen. Eng, aber es geht für eine Nacht. Wir legten pünktlich um 17 Uhr ab.

    Nach der Schwüle des Fahrzeugdecks, wollten wir nur noch raus an die frische Luft. Der Regen wich der Sonne und so konnten wir das Auslaufen an Deck beobachten.

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    An einer Bar gönnten wir uns noch einen Eistee und eine Diät Cola… das Essen verkniffen wir uns. Über 30€ pro Person, soviel geben wir zuhause auch nicht für das Essen aus. Wir hatten ja noch etwas in der Kajüte. Das Frühstück war lecker und mehr als ausreichend. Wer weiß was wir in England so bekommen.

    Der Tag verabschiedete sich auf dem Ärmelkanal mit einem herrlichen Abendrot. Zeit die Koje aufzusuchen und Kraft für Morgen zu sammeln.

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    Auch die Morgensonne die über die Nordsee schein verspricht einen herrlichen Tag in Nordengland und den schottischen Lowlands. Die See war glatt wie das Wasser zuhause in der Badewanne. Man spürte so gut wie keinen Seegang. Jetzt auf zum Frühstück und die Koffer wieder gepackt. Dann durften wir zum Moped und die Leinen lösen. Irgendwann öffnete der Pott das Maul und die RS durfte linksrum um die ersten Kreisel fahren. Ging erstaunlich gut.

    Und das war unserer Route am 1. Tag bis zur Fähre

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    Das war der erste Tag der Reise……

    Ich hoffe es ist für den einen oder anderen kurzweilig und interessant, ist ja für Mopedfahrer ein gutes Urlaubsziel

    Gruß
    der Indianer

    Mann, bin ich alt geworden...
    - aber ich genieße diese innere Ruhe sehr.

    Das wirkt sich auch an der Kuh aus, deren letzte Rille meist unberührt bleibt

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    • January 4, 2026 at 4:42 PM
    • #2

    Weiter mit dem zweiten Tag… endlich auf der Insel

    Plötzlich ohne Navigation

    Einzig meines Anfangs erwähnten Tom Tom Navis verweigerten den Dienst. Entgegen der Aussage der Verkäufer, dass UK mit in den Karten sind (Europa 42 Länder nennt Tom Tom das), war auf dem einen nur Central Europe und auf dem anderen gar nur South Europe zu finden. Was ein Reinfall. Gut ich muss mir das an den Hut stecken, ich hatte es daheim nicht überprüft, als ich die Routen und die B&B Adressen überspielt hatte.
    Wenigstens hatte ich die Routen per Google Maps nochmals gesichert und Birgit per WhatsApp gesendet. Leider kann Google Maps mit seinen eigenen Routen nicht navigieren. Jetzt war guter Rat teuer.

    Zum Glück fand ich in Newcastle ein LTE-Netz und wir hofften darauf, dass Birgits Tochter Anna Zeit und Muße hatte uns ne Lösung am PC zu finden. Sie fand dann auch ne Möglichkeit, online die Google Routen in ein gängiges GPX Format zu wandeln. Also ein zwei Navisysteme aufs Handy geladen und geprüft was besser taugt. Dann dazu die Karten von England und Schottland heruntergeladen, damit wir auch ohne Funkverbindung navigieren konnten.

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    Aber wie 2016 schon festgestellt, navigieren mit dem Handy – ohne Halterung – nur mit Tankrucksack ist scheiße. Bei Regen beschlägt die Hülle des Tankrucksackes und man kann das Navi nicht mehr lesen… bei Sonne wird’s dem Ding schlicht zu heiß. Und ab und an meint die Klarsichthülle des Rucksackes mit dem Handy spielen zu wollen und das Navi ist dann weg.

    Nach ner halben Stunde konnten wir uns dann aufmachen einen Bankautomaten finden und unsere ersten £ - Noten herauszulassen. Dabei gabs dann auch etwas Wegzehrung und Getränk für die Reise quer über die Britische Insel.

    Hügelige Landschaften und mitten durch den Steinbruch

    Im Norden Englands fanden wir kleine Sträßchen, die uns durch eine hügelige Landschaft führten, immer in Richtung Norden an die Grenze zu Schottland. Wir kamen durch schnuckelige Ortschaften und fuhren über kleine alte Brücken. Hier machte es richtig Spaß zu fahren. Ab und an kamen wir an einer Baustelle vorbei. Aber diese waren so aufgebaut, dass wir nie eine Umleitung fahren mussten.

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    So halbwegs auf dem Weg zur schottischen Grenze meinte das Navi, ich muss mal rechts abbiegen. Gut, ist auch ne gute Stelle um das Diät Cola zu entsorgen. Es war eine kleine Straße mit guten Asphalt. Zwei oder drei Baustellen LKW kamen an uns vorbei als wir am Straßenrand standen. So entschieden wir uns dem Sträßchen zu folgen.
    Plötzlich tauchte vor uns ein Steinbruch und Schotterwerk auf. Es war imposant anzuschauen was sie da aus der Erde gruben. Als die Straße einen Linksknick machte, standen wir plötzlich vor der Einfahrt in den Steinbruch… der Straßenbelag wechselte von Asphalt über Schotter auf festgefahrenen Boden… zum Glück war es trocken.
    Das Navi meinte immer noch wir müssen da durch. Also vorbei an den Baggern und Verwaltungsgebäuden. Nach einer Rechtskurve sollte ich dann einen kleinen Weg links runter fahren. Gut, warum auch nicht. Tja unten angekommen, sahen wir die Straße zum nächsten Dorf. Nur dazwischen war eine geschlossene Schranke, ohne Möglichkeit mit dem Moped dran vorbei zu fahren.

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    Birgit stieg ab und entdeckte eine Überwachungskamera. Sie winkte freundlich in die Linse und irgendjemand öffnete die Schranke. Wir bedankten uns und fuhren weiter ins nächste Dorf.

    Im weiteren Verlauf der Reise fragten wir uns immer mal wieder: „Kommt jetzt wieder ein Steinbruch?“ naja, der Steinbruch war im Gegensatz zu der einen oder anderen Situation, die noch folgen sollte, ein Kinderspiel.

    Im weiteren Verlauf genossen wir die Landschaft in Nordengland und hofften bald unserem Zwischenziel der Grenze näher zu kommen.

    Die Straße schlängelte sich entlang des Tyne bis sie am Kielter Water See gut ausgebaut zu einer etwas schnelleren Gangart einlud.

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    Und immer die Paparazzi im Genick

    Endlich Schottland

    Vorbei am Kershop Castle sahen wir dann bei Deadwater das lang ersehnte Schild.

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    Endlich wir haben das Land erreicht, das wir besuchen und erkunden wollten. Das Schild ist das Willkommen Schild, des Scottish Bordes Bezirkes. Egal, eine kurze Rast und ein Schluck aus der Flasche mit der Aussicht auf sanfte Grashügel mit kleinen Sträßchen die sich um die Hügel wanden.

    Leider verließ uns die Sonne und es wurde frisch und trübe am Himmel.

    Wir fuhren weiter bis Hawick und gönnten der RS etwas frischen Saft aus der Gulf Säule. Im Städtchen fanden wir ein nettes Cafe, das Hotdogs und Kaffee versprach. Naja Birgit nahm eine Cola, da sie keinen Kaffee trinkt.

    Als wir aus dem Cafe kamen, stand ein Mann am Moped und schaue es interessiert an. Wir kamen dann ins Gespräch und er wollte wissen wie alt die BMW ist und seit wann wir denn schon in seinem Land sind. Diese Gespräche hatten wir sehr oft. Die Leute mögen die alten Mopeds, aber scheinbar trauen sich nicht mehr viele Fahrer mit den alten Eisen auf Tour zu gehen. Schade.

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    Dann wieder in den Sattel und aus dem Gewimmel der Kleinstadt raus… wir wären ja so gerne der Sonne entgegengefahren, leider fing es an zu nieseln, das zügig sich in Regen wandelte.

    In Mofat steuerten wir die Tanke an um den Kaffee und das Cola dort zu lassen und natürlich auch um im Schutz des Tankstellendaches kurz ins Trocken zu kommen.

    Da wir unser Hotel auf einer Insel gebucht hatten, mussten wir unsere gebuchte Fähre noch erreichen… aber bis dahin waren es noch so etliche Kilometer Richtung Glasgow. Da es eh stark regnete trieben wir die RS kurzerhand über die A74 und A76. Beides Autobahn ähnliche Straßen. Die RS neigt zum Glück nicht zu Aquaplaning und die Contis greifen bei Nässe gut.

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    Man muss auch mal Glück haben

    Also zügig Richtung Fähre. Es wurde spannend, da wir schon 10 Minuten hinter dem spätesten Check-In im Fährhafen in Ardrossan ankamen. Aber das sehr freundliche Mädel am Schalter meinte nur: „no problem, the ship is not yet in port“. Sie winkte uns durch und bat uns ganz nach vorne zu fahren.

    Auf der Fähre vertäute ein netter Mann die RS und wir konnten uns an Deck verpflegen. Dauert die Überfahrt nach Arran doch gute 90 Minuten.

    Endlich auf der Insel.

    Auf Arran angekommen fuhren wir ohne Umweg zu unserem Hotel. Es lag direkt an der Küste und wir hatten einen wunderbaren Blick auf den Atlantik. Es gab sehr leckeren Fisch und der Kellner schmunzelte darüber, dass Birgit Diät Cola in ihr Lagerbier kippte. Es war immer wieder amüsant, wie sich die Leute verwundert anschauten, als sie ein halber Pint Lager Bier in ein Pint Glas und dann ne Dose Diät Cola bestellte.

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    Und das war unsere Route am heutigen Tag einmal von der Nordsee im Osten an den Atlantik im Westen. … Wir lagen sehr glücklich und satt im Bett und Birgit freute sich, der Wirt spricht Deutsch.

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    Das war der zweite Tag der Reise……

    morgen die nächsten zwei Teile der Reise.

    Gruß
    der Indianer

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    - aber ich genieße diese innere Ruhe sehr.

    Das wirkt sich auch an der Kuh aus, deren letzte Rille meist unberührt bleibt

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    • January 4, 2026 at 8:36 PM
    • #3

    Toller Bericht, auch schön geschrieben mit den Tücken der Navigation und so....

    Mensch, da würd ich auch gern noch mal hin.

    Ich muss von meiner Tour von damals dem "Photographen" noch mal auf die Füße treten. Wir haten einen dabei, der leidenschaftlich Fotos gemacht hat und alle haben sonst auf Kameras verzichtet. (war in den 90ern)

    Danach hat er sich ausgeklinkt und wir haben nie wieder ein Foto gesehen.:loudly_crying_face:

    Viele Grüße aus dem Herzen der Natur...:smiling_face_with_sunglasses:

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    • January 4, 2026 at 10:22 PM
    • #4

    Danke dir,
    ja ist echt blöd, wenn man sich dann auf jemanden verlässt und dann im Stich gelasen wird. Und dass du gerne Bilder von der großartigen Landschaft und einem sicher unvergesslichen Trip vermisst.
    Hoffe einige Bilder die noch kommen, lassen wenigstens die Erinnerung in dir hochkommen.

    Gruß

    der Indianer

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    • January 5, 2026 at 10:49 AM
    • #5

    fein fein, wird sicherlich noch spannender werden. es begann schon vielversprechend mit der anreise nach IJmuiden und dem regen, das kennen wir auch von der tour zur isle of man und der rückreise.

    das mit dem nicht vorhandenem kartenmaterial auf den navis - geschenkt - hätte jedem passieren können.

    die navigation geht auch mittels google maps und der ansage der abbiegehinweise per helmfunke.

    bemerkenswert finde ich, mit welch stoischer ruhe du diese geschilderten jeweiligen desaster erträgst.

    mit spannung werden weitere geschichten erwartet.

    kommt wieder ein steinbruch? wieso cola ins bier? offene fragen erhöhen die spannung für weitere folgen.


    MfG

    Fredy

    Wenn alle das täten, was sie mich könnten, käme ich nicht mehr zum sitzen.

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    • January 5, 2026 at 5:55 PM
    • #6

    So denn, die nächsten Abschnitte der Reise

    Weiter mit dem dritten Tag…

    Nachdem wir getankt hatten war ne Rundfahrt rund um die Isle of Arran angesagt. Eine Traumstrasse die sich wie eine Achterbahn rund um die Insel schlängelte. wir können sie uneingeschränkt empfehlen… auch das Hotel. Das Corrie Hotel.

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    In der Tat, gehörte sie zweifelsohne zu den Top Ten, die wir in Schottland gefahren sind. Mag es auch daran liegen, dass wir heute bei strahlender Sonne die Insel umrunden durften.

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    Immer wieder mussten wir anhalten und die Landschaft und die Aussicht genießen. Wir fanden sehr viele alte Friedhöfe mit alten teils zerfallenen Kirchen darin. Wie hier direkt an der Küstenstraße.

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    Und noch so ein Beispiel einer alten verlassenen Kirche.

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    Da wir auf ner Insel waren, mussten wir diese ja wieder mit dem Schiff verlassen… also ging es weiter bis nach Lochranza um dort die Fähre nach Cloanaig zu erwischen. Prompt war diese schon auf und davon und wir hatten Zeit für ein Sandwich. Neben dem Fähranleger gab es eine kleine Sandwichbude. Nur blöd wenn man die Speisekarte nicht richtig liest und warme Süßkartoffeln auf Brot essen muss. Es stillt zumindest den Hunger.

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    Zum Glück gibt’s Schutzbügel.

    Auf der Fähre mussten wir mal wieder feststellen, dass die erste Serie der RS einen viel zu langen Seitenständer hatte. Beim Absteigen um zu bezahlen, kippte die Kuh auf die rechte Seite. Ist aber nichts passiert und wir hatten sie schnell wieder auf dem Hauptständer. Aber in den Tagen darauf achtet wir sehr darauf ob sie auf dem Seitenständer stehen bleib oder zum Kippen neigte.

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    Weiter gings mit der Fähre von der Insel.. immer weiter gen Norden um dann wieder diese endlosen Waldsträßchen zu befahren. Eigentlich wollten wir den Leuchtturm aus dem Paul McCartney Song Mull of Kentyre anschauen. Aber da wer ein einfacher Fußweg von 20 Minuten angesagt. Aufgrund der Strecke entschieden wir uns dann doch für die Weiterfahrt. In Tabbert setzten wir dann über um uns zum Loch Lomond durchzuschlagen.

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    Ein herzlicher Empfang.

    Die Landschaft wird wilder und die Berge höher. Das Wetter war klasse und lediglich 10 Meilen vor dem Ziel fing es an zu regnen. Der dann aber als wir auf die Farm einbogen wieder aufhörte. Die Begrüßung auf der Shandon Farm war herzlich und wir plauderten über meinen Aufenthalt vor 6 Jahren.

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    Jane freute sich, dass es endlich geklappt hat mit dem Besuch. Sie freute sich auch, dass ich wieder jemanden an meiner Seite habe und meinte ich sehe wieder glücklich aus. Wie recht sie damit hat. Nachdem wir unsere Sachen im Zimmer verstaut hatten, beschlossen wir am See unser Abendbrot zunehmen. Wir kauften im kleinen Sparmarkt etwas zu essen und zu trinken und fuhren dann ans Ufer.

    Der dritte Tag der Reise war zwar noch nicht zu ende…

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    • January 5, 2026 at 6:03 PM
    • #7

    Weiter mit dem Abend des dritten Tages…

    Ein neuer Turm.

    Die Stelle an der ich vor sechs Jahren den Turm mit Bines Bild aufgestellt hatte, fanden wir problemlos. Auch einige von den Steinen die ich verwendet hatte waren noch da. Sogar der oberste Stein auf den ich ihr Bild geklebt hatte haben wir gefunden. Nur das Bild hat sich der See geholt. So bauten wir bei herrlichem Sonnenschein den Turm wieder neu auf.

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    Wir denken Bine hat sich so gefreut, dass sie uns die warmen Sonnenstrahlen nach dem Regenguss auf den letzten 10 Meilen, geschickt hat. Es tat gut die Wärme auf dem schwarzen Leder zu spüren.

    Uns so machten wir uns dran, den Turm wiederaufzubauen. So kann ihr Bild wieder über diesen wunderbaren See schauen. Von dem hatte sie immer wieder geträumt.

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    Zuhause hatte ich noch auf meiner Mundharmonika geübt um für sie den Runrig Song Loch Lomond zu spielen.

    Runrig  - Loch Lomond

    Zum Glück waren die anderen Badegäste weit weg und haben meine Interpretation nicht erdulden müssen.

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    Anschließend haben wir unsere Sandwiches und unser Cola genossen und uns auch noch was Süßes gegönnt. Es tut gut zu wissen, dass wir es geschafft haben, dass ihr Bild wieder über das Wasser schauen kann und wir das herrliche Land jetzt für uns entdecken können.

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    Nachdem wir den Tag Revue passieren liesen, fielen wir müde aber glücklich ins Bett und freuten uns auf eine Nacht auf dieser schönen und ruhigen Farm.

    Und das war unsere Route die wir genommen haben. Es wurden immerhin 350 km

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    Das war der dritte Tag der Reise……

    Gruß
    der Indianer

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    • January 5, 2026 at 6:20 PM
    • #8

    Tolle Bilder und inspirierende Geschichte....ich glaub ich würd Süßkartoffelsandwich durchaus mal probieren :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Viele Grüße aus dem Herzen der Natur...:smiling_face_with_sunglasses:

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    • January 5, 2026 at 8:44 PM
    • #9

    für nix zu fies, süsskartoffelsandwich!

    naja, wenn man hunger hat, wird alles was essbar ist, zu sich genommen.

    feine geschichten, die du zu erzählen weisst und wieder einer der momente, bei der so eine tour schnell zu ende sein kann, aber nix passiert. du solltest mal lotto spielen ...

    MfG

    Fredy

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    • January 6, 2026 at 8:05 PM
    • #10

    Weiter mit dem vierten Tag…

    Donnerstag… Heute Morgen etwas Nieselregen. Es geht Richtung Isle of Skye und so ist der Plan.

    Viel Wald und Schotterpisten

    Als erstes sind wir vom Loch Lomond weiter in ein Aufforstungsprojekt… da kann man einen m² Schottland kaufen und das Geld fließt direkt in den Wald. Sie haben eine 10 - 15km lange Strecke angelegt an der man durch den Wald fahren kann und 3 Seen zu sehen bekommt. Man darf dort wild zelten.. hier Bilder von dem Weg… der war nur geschottert.

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    Vorbei am Loch Lubnaig ging es weiter bis nach Tyndrum zum Green Welly Stop, dem bekanntesten Biker Treff in Schottland. Es fing an zu nieseln und wir gönnten der Kuh erstmal frischen Sprit und uns etwas zu Essen und Trinken. Außerdem bekam die RS noch einen Aufkleber des Green Wally Stops.

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    Die Highlands kommen näher

    Als eine graue Wand von Norden auf uns zu kam, sattelten wir wieder unsere RS und ahnten nix Gutes. Aber was solls, wir mussten weiter. Nach gut 3 km kam dann der Regenguss, der uns aber nicht stoppen konnte. Kurz vor dem Glencoe Mountain Resort wurde es wieder trocken und wir kamen gut voran. Dann hielt Birgit den Atem an als wir in die erste Schlucht der Highlands kamen. Der Altnafeadh zeigte sich von seiner herrlichsten Seite und rechts und links ragten die Berge hoch über uns hinauf.

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    Diese Eindrücke konnten uns erstmal erschlagen. Nach der Passage überquerten wir den Loch Leven und liesen die Kuh bis Fort Williams vor sich hin traben.

    Verzauberte Momente für Muggels…

    Nach Fort Williams bogen wir links ab mit dem Ziel der Fähre zur Isle of Skye. Die Straße wand sich entlang am Loch Eil bis wir dann am Parklplatz von Glenfinnan standen und einen Blick auf das berühmte Viadukt werfen konnten. Leider ist der Zug schon vorbei und so bleibt die leere Brücke.

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    Da wir den Checkin der Fähre wieder im Nacken hatten, ließen wir die RS wieder Richtung Mallaig laufen.

    Irgendwann stieß mich Birgit an und brüllte: „da rechts, der Hoghwarts Express“. Tatsächlich dampfte direkt neben uns die berühmte Lokomotive des Jakobite Steam Trains unserem gemeinsamen Ziel entgegen.

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    Da die RS problemlos nach Norden zog, kamen wir vor dem Zug in Mallaig an. Direkt zur Fähre und zum Checkin. Leider hatte ich Depp die Fährtickets von 2021 mit und wir waren zwar am richtige Ort, aber zur falschen Zeit. Der freundliche Herr mit dem Klemmbrett bat mich an den Schalter und dort konnte ich noch eins der begehrten Tickets für eine Überfahrt erstehen. Im Endeffekt hatten wir lediglich eine Stunde Aufenthalt.

    Während ich die Überfahrt klarmachte, beobachtete Birgit wie der Dampfzug hinter uns in den Bahnhof einlief. Dieser ist nur 2 Häuser vom Fährhafen entfernt. Also die RS in die Warteschleife gestellt und ab zum Bahnhof.

    Leider sind keine Gryffindors ausgestiegen. Nun so hatten wir ausgiebig Zeit zu Fotografieren.

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    Das war der erste Teil des vierten Tages der Reise……

    Mann, bin ich alt geworden...
    - aber ich genieße diese innere Ruhe sehr.

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    • January 6, 2026 at 8:12 PM
    • #11

    Weiter mit dem zweiten Teil des vierten Tages …

    Auf dem Rückweg zur Fähre gab es noch ein Eis und und ein Schottischer Musikus spielte und auf seinem Dudelsack die Melodie des Filmes Last of the Mohikans. Eines meiner Lieblingsstücke.

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    Dann endlich auf der Fähre auf die Isle of Skye, nach Armadale und von dort aus dann zu unserem Ziel der Saucy Mary Lodge in Keyleakin.

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    Auf der Fähre und auf Skye blauer Himmel und 24 Grad und ein blauer Atlantik. Auf der Isle of Skye dann herrlichstes Wetter und blaue See.

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    Im Hostel angekommen, bekamen wir ein schönes Zimmer mit eigenem Bad in dem es erstmal ne Dusche gab. Wir konnten Birgits Insulin im Gemeinschaftskühlschrank unterbringen. Nachdem wir uns einen Tisch im Pub reserviert hatten, vertraten wir uns noch etwas die Füße und erkundeten den kleinen Ort an der Küste. Birgit sammelte Muscheln und Schneckenhäuser.

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    Im Pub gabs dann ein leckeres Cider und ein leckeres Bier. Auch das Essen hatte uns sehr gut geschmeckt. Kann man weiterempfehlen.

    Wir schauen mal auf die Route, die wir heute zurückgelegt hatten. Es war eine abwechslungsreiche und spannende Fahrt die uns so viele Eindrücke bescherte.

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    Freitag… das Wetter kann sich noch nicht entscheiden. Aber es ist trocken. Heute erkunden wir die Ostküste der Skye…

    Nun trocken geht anders, aber nass auch. Kurzum wir sind trocken wieder an der Unterkunft angekommen und genossen ein leckeres Abendessen mit schottischem Eis als Dessert. Birgit hatte Lachs auf Kartoffelpüree mit Senfkörnern und ich ein Steak im Bierteig auf ebensolchem Kartoffelpü.

    Wasserfälle und alte Brücken

    Aber der Reihe nach… Nach einem Tankstop bei co op, ja hier verkauft der Supermarkt auch Sprit, stoppten wir an einem Wasserfall von den Bergen herab. Wurden direkt von einem Israelischen Pärchen auf die Q angesprochen und plauderten dann über die Insel. Er erzählte, dass er mit einer Yamaha Tenere am liebsten auf Schotterpisten zuhause unterwegs ist. Am Wasserfall trafen wir auf ein Rudel Bustouristen aus Dinkelsbühl. Sie trafen wir im Laufe des Tages immer wieder.

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    Das war der vierte Tag und Teile des fünften Tages der Reise……


    Gruß
    der Indianer

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    • January 7, 2026 at 7:35 PM
    • #12

    Weiter mit dem zweiten Teil des fünften Tages …

    Auf dem Weg nach Portree, der größten Stadt der Insel mussten wir die Sligachan Bridge passieren. Dieser Ort hat irgendwas Mystisches an sich. Aber lasst einfach die Bilder auf euch wirken

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    Gotteshäuser und alte Grabstellen

    In Portree wollten wir ne Pause einlegen und fanden ein interessantes Cafe, das in einer ehemaligen Kirche eingebaut war. Die Kirche wurde nicht radikal umgebaut, sondern man kann die alte Bausubstanz noch sehen. Wir genehmigten uns neben dem Kaffee etwas süßes Gebäck. Und ließen das bisher erlebte nochmals an uns vorbeiziehen.

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    Es gibt hier in Schottland sehr viele Kirchen, die nicht mehr genutzt werden. Die Gebäude zerfallen Teils und Teils werden sie wie hier anders genutzt.

    Frisch gestärkt liefen wir unser nächstes Ziel an, die Lealt Falls, da fällt der kleine Abhainn An Lethuit Fluß in den Atlantik.

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    Der weitere Weg sollte uns über den Quiraing Pass führen. Doch zuvor kamen wir an einem markanten Felsen vorbei, dem Old Man of Storr (gälisch: Bodach an Stòrr) vorbei. Er größte uns mit einer Wolke, die wohl Nässe im Schilde führt.

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    Der Regen fing just an, als wir über den Pass durften. Scharfe Linkskehren und Linksverkehr ist die Pest. Ich habe sie immer noch nicht richtig im Kopf. Aber Birgit fuhr aufmerksam mit und meldete immer wieder, dass die Straße nach der Kehre frei ist. So ist es entspannter diese wundervollen Sträßchen zu fahren.

    Das waren Teile des fünften Tages der Reise……

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    • January 7, 2026 at 7:37 PM
    • #13

    und wieder ein typischer indi, die fährtickets aus 2021 dabei, ich brech ab! :smiling_face:

    aber es macht das lesen unterhaltsam, weil das könnte mir auch passieren und ich kenne eine person, die sich darüber nicht wundern würde.


    MfG

    Fredy

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    • January 7, 2026 at 7:39 PM
    • #14

    Weiter mit den nächsten Teile des fünften Tages …

    Der Quiraing Pass ist zwar unspektakulär, aber als Singel Track Road doch interessant zu fahren. Am Parkplatz oben kramten wir als erstes die Regenjacken raus… war wohl besser so. Über die Hochebene ging es bis Idrigil und weiter nördlich.

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    Wir sahen uns einen alten Friedhof an, auf dem Amy McDonald, eine Schottische Heldin beerdigt war. Dort trafen wir eine nette deutsche Frau mit Zottelhund. Sie war mit ihrem Mann im WoMo unterwegs.

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    Jetzt kam auch die Sonne raus. Bei der Gelegenheit haben wir auch die anderen Grabsteininschriften gelesen und festgestellt, dass der Ausspruch: In Stein gemeißelt, auch nicht für die Ewigkeit gilt. Es sind viele Inschriften nur noch zu erahnen.

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    Der weitere Verlauf war klasse zu fahren. Irgendwann muss das Cola ja auch mal ins Frei und wir fanden eine öffentliche Toilette… die kosten zwar etwas Geld, aber man findet sie überall in den Highlands. Auch so kann man die Umwelt sauber halten.

    Neben dem Parkplatz weideten dann auch mal die schottischen Highlandrinder mit ihren imposanten Hörnern und den langen zotteligen Haaren.

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    Weiter ging es der Küstenstraße nach um einmal um die Nordspitze der Insel zu fahren. Die schmale Strasse wand sich um die Klippen und ging auf und ab, mal rechts, mal links um die Felsen. Immer wieder mussten wir in einem "passing place" den Gegenverkehr passieren lassen…

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    dann nochmals über den Quaring… diesmal bei Sonne. Leider war vor uns ein WoMo und der Fahrer verstand das Prinzip der "passing places" nicht so ganz. Er fuhr sich am Gegenverkehr fest und musste alles rückwärtsfahren bis zur nä Ausweichstelle… aber da standen wir. Ok irgendwie ist der Gegenverkehr zwischen uns und dem WoMo durch und wir konnten weiter bis Uig.

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    Dort gabs ne Cola und nen Apfel. Ein junges Pärchen wartete auf die Fähre und sprachen uns auf die Kuh an.. wir kamen dann schnell auf das Thema Midges, die kleinen nervigen Mücken…. so konnten wir dann im Sonnenschein und bei warmen 22 Grad die nächste Stunde bis zur Unterkunft durch eine atemberaubende Landschaft fahren.

    Das der Nachmittag des fünften Tages der Reise……

    Gruß
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    • January 8, 2026 at 7:53 AM
    • #15

    Tolle Bilder und Erlebnisse. Auch so kleine Details wie die flechtenbewachsenen kreuze oder die Kirchenbank in dem Pub.

    Viele Grüße aus dem Herzen der Natur...:smiling_face_with_sunglasses:

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    • January 8, 2026 at 3:03 PM
    • #16

    da danke ich ,dass ich an der reise teilhaben durfte :thumbs_up::smiling_face:

    [Blocked Image: http://www.h-t-h.de/bilder/kuh.gif]und allen immer ne hand voll sprit im tank-
    a brother of flying top-case

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    • January 8, 2026 at 4:21 PM
    • #17

    die bilder zeigen eigentlich eine landschaft, die touris direkt anziehen müsste, sehen tut man aber selten wen und wenn sind es menschen in regenkleidung. ich fühle mich in meinen vorurteilen bestätigt. viel zu nass und zu kalt zum mopped fahren.

    wie war das nochmal mit essen? was hält der speiseplan so alles bereit dort vor ort?

    wann kommt der nächste teil, ich sitz hier und warte ......


    MfG

    Fredy

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    • January 8, 2026 at 4:34 PM
    • #18

    Servus Fredy,

    ja, ab und an kamen ein paar Tropfen vom Himmel. Aber die Straßen sind nach 5 Minuten wieder trocken und entschädigen für das Nass allemal. Das Essen ist an dem Fleckchen der Erde richtig gut und herzhaft. Nur keine Pommes. Die werden in viel zu kühlem Fell frittiert. Damit sie braun werden, lagern sie im dieser zu kühlen Brühe dann viel zu lange und schmecken entsprechend. Was richtig lecker ist, sind die Backwaren aller Art. Was unlecker ist, ist der Kaffee.

    Und jetzt muss ich erst nach Euskirchen und ein Rudel Garnelen für mein Aquarium fangen und dann stell ich die nächsten Etappen ein.

    Gruß

    der Indianer

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    • January 8, 2026 at 5:15 PM
    • #19

    du setzt aber merkwürdige prios, erst garnelen dann weiter im text?

    ok, aber vorsicht beim fahren, die wetterseher drehen am rad wegen 20cm neuschnee. das kennt man nicht mehr, wenn man grad >30 oder kurz drüber ist.

    MfG

    Fredy

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    • January 8, 2026 at 8:33 PM
    • #20

    Jau, der Neuschnee hielt sich in Grenzen und an der Wasserscheide hatte es gerade mal 3cm Neuschnee...

    aber Garnelen sind sicher angekommen. Pizza ist im Ofen, also weiter im Text.

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    Oh, da deutet sich ein Neuzugang bei den Nordlichtern an...

    21:15
    Ole Pinelle

    Abwarten Uwe …

    22:59
    oelfinger

    Der Norden blüht auf :thumbs_up:

    20:46
    Thomas Freimuth

    Grüße aus dem Emsland. B

    11:25
    Norbert

    Hi Jörg, was kann man machen, wenn ein PM Postfach voll ist? die Person kann keine neuen Nachrichten erhalten vermute ich.

    11:31
    oelfinger

    Yep, ich kann mal schauen, ob wir das generell vergrößern können.

    13:19
    Norbert

    :smiling_face: supergut danke.

    13:50
    oelfinger

    Hab die Nachrichten mal verdoppelt für alle, sollte jetzt gehen.

    19:06
    Fredy

    ich hab eine trophäe? was für ein wild hab ich denn erlegt?

    19:33
    viragomaus

    meine fehlt noch

    07:01
    oelfinger

    ..an der Drachentrophäe arbeite ich noch. :grinning_face_with_sweat:

    12:51
    viragomaus

    :grinning_squinting_face:

    03:47
    Ole Pinelle

    War da nicht eher etwas mit Flinte und Hocker?

    14:35
    viragomaus

    öööhm....

    02:49
    Ole Pinelle

    Öööhm hier nicht so unqualifiziert rum :face_with_tongue::grinning_squinting_face:

    10:22
    viragomaus

    Öhmm Öhhhhmmmm :smiling_face_with_sunglasses:

    02:59
    oelfinger

    Öhmt fast schon wie ein zweigang-Mofa....:grinning_face_with_smiling_eyes:

    08:06
    viragomaus

    Och menno..... fehlt nur das WoMo...

    08:02
    oelfinger

    Das macht eher Wooooo.....moooo..:grinning_face_with_smiling_eyes:

    08:44
    oelfinger

    Wie ein Mofa mit ausgeräumtem Auspuff.....:face_with_tongue:

    08:44
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