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Beiträge von bernhard

    Da ja keiner sonst hier was schreibt, geb ich mal meinen senf dazu:
    Ich hab noch nirgends und nie von "staubenden" Tanks gehört oder gelesen. Da wären ja sehr viele Enduros usw. betroffen.

    Aber egal - Abhilfe schafft nur ein Metall-Tank.

    Das löst auch die anderen Probleme:
    - Scheuern an der Gabel

    - "Wachsen" in der Länge

    - Risse im Lack


    Entweder passt man einen fremden Tank an, oder lässt sich den originalen aus Stahl oder Alu nachfertigen.

    Ist zwar nicht mehr ganz neu die Frage, aber - Ja - ich hab an der 650er einen Tank aus den 70ern von einer YAMAHA XS400 montiert.

    Der vordere Halter wurde nach einer Pappschabllone gefertigt. Er trägt die "Halbmonde" für die Tankgummis und ist aus 2,5mm Stahlblech gebogen.

    Verschraubt ist er an den Haltelaschen des alten Tanks:

    .P1040022.jpg


    Hinten ist auf die Rahmenstrebe ein 5mm Blech angeschweißt und ein Gummilager integriert.

    Man sieht auch, wie eng der Tank an den Rahmenrohren vorbeigeht:

    P1040027.jpg


    Der Stz muß natürlich angepasst werden:

    P1040024.jpg


    Mehr Fotos hab ich leider nicht. Aber ich glaube man sieht: Plud'n'Play ist das nicht, jedoch machbar.

    Wichtig:

    - Der Tank sollte rostfrei sein!

    - Es gibt unterschiedliche Deckel und Benzinhähne - je nach Baujahr sind die teuert oder preiswert.

    -

    Der Benzinhahn stört etwas am Gaszug, dessen Halter muß man ändern, bzw. leicht zurecht biegen.

    Am Tank selber wurde nichts verändert.

    Inzwischen ist der Tank provisorisch lackiert und der Sitz halbwegs angepasst.

    Die Sachs fährt so wieder und im Winter wird der Rest gemacht...


    Achso: Die Kosten für den Umbau liegen bei knapp 200,-€ - reines Material!

    Der alte Tank hat dann 100,-€ beim Verkauf wieder eingebracht.


    Hier ist noch ein Umbau beschrieben, allerdings auf englisch...

    Obwohl hier nix kommt, geb ich mal Rückmeldung:

    Die Gabel ist simpel aufgebaut, sehr ähnlich wie bei Honda, Suzuki, usw..

    Die Anleitung für die Paioli-Gabel bei Sachs-Biker.de ist irreführend, weil für eine ganz anders konstruierte Gabel.

    Hilfreich ist einzig das Bild aus'm Ersatzteilkatalog.

    Vorgehensweise:

    - Lenker lösen und hochhängen
    - Stopfen oben im montierten Zustand lösen

    - Gabelholm ausbauen (Bremse und Kotflügel ab, Rad raus).

    - Stopfen oben rausdrehen und alle losen Teile entnehmen (Hülse, Scheibe und die Feder).

    - Dabei das Öl auskippen

    - Inbusschraube unten rausdrehen

    - Einbauteile entnehmen

    - Staubkappe vorsichtig ausbauen

    - Sicherungsdraht rauspopeln

    - Standrohr mit kräftigem Ziehen vom Tauchrohr trennen (Dabei kommen der Simmering und die Gleitbuchse mit raus).


    Alles säubern, auf weiter Schäden checken und umgekehrt - mit neuem Simmering und 340ml frischem 10er Gabelöl - wieder zusammen bauen.


    Spezialwerkzeug brauchte ich nicht, die untere Verschlußschraube ließ sie einfach so wieder fest anziehen.

    Aus der Anleitung für die (falsche) Paioli-Gabel hab ich einen Tipp übernommen: Die inneren Lippen der Staubschutzkappe mit Fett zu füllen.

    Was für Enduros gut ist, kann an anderen Mopeds auch nix schaden...

    Leider sifft der linke Gabelholm der 650er.

    Neue Dichtringe hab ich schon und Arbeiten an diversen Gabeln hab ich schon gemacht.

    Aber meist gibt's ja doch einige Eigenheiten zu beachten (Spezialwerkzeug, o.ä.). Wie ist das bei der Sachs?

    Hat das jemand schon gemacht und vielleicht Tipps für mich?

    Die Avon AM26 Roadrider hatte ich auf meinen Guzzis:
    Vorne super, über 12000K Laufleistung.

    Hinten: 4000KM bis zum Ende - mir zuwenig.

    Zu fahren ist der Reifen gut, aber die Haltbarkeit hinten ist mies.


    Auf meiner California hab ich seit über einem Jahr hinten den Pirelli Sorpion Trail2 drauf: Top Reifen, super Strassenlage und sehr geringer Verschleiß.

    Bei den Sachs gibt's doch keine Reifenbindung - oder?

    Dann wäre der Pirelli mein Tipp.

    Der wird wohl auch gerne auf GS-BMWs gefahren, daher hab ich auch von der Haltbarkeit gehört.

    Lieber 50,-€ mehr ausgeben und 1 Saison länger fahren...



    Auf meiner alten V1000G5 sind jetzt Maxxis Promaxx vorn und hinten montiert für 175,-€ - da sind sogar Montage und Schläuche schon drin.

    Für das alte Moped mit den schmalen Reifen gibt' s halt weniger Auswahl.

    Die Maxxis sollen auch lange halten - hab ich gelesen. Schaumermal...

    Original ist mir egal - die Länge würde mir reichen.

    Wenn's ab Werk schon Infos gäbe, wär's sicher, dass das passt.

    Sonst bau ich einfach 320mm lnge Federbeine ein...

    Es gab wohl einen Satz kürzerer Federbeine zum Tieferlegen der 650er Roadster.

    Gibt's die noch irgendwo zu kaufen?
    Und/oder: wie lang waren denn diese Federbeine?

    Seit einiger Zeit versuche ich Lothar (Sachbiker) zu erreichen, um Teile zu bstellen. Er antwortet auf Emails nicht.

    Hat vielleicht jemand seine Telefon-Nr.?

    Dann bitte per PN an mich.

    ich bin seit über 40 Jahren auf 2 Rädern unterwegs und war - glaube ich - vor einigen Jahren schon mal hier...


    Ich hoffe, hier Infos zum neuen Familienmitglied, einer SACHS Roadster 650 zu finden.