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Alle Jahre wieder: Sachs Roadster 650 über den Winter einmotten


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  • Tag zusammen,


    meine Roadster kommt für die nächsten 3 Monate in die Scheune.
    Über das "richtige Einmotten" habe ich mittlerweile so ziemlich alle Varianten gelesen:

    Tank leermachen, Tank vollmachen
    Sprit im Vergaser ablassen, bloß nicht ablassen

    usw.


    Da ich wenig bis keine Ahnung habe, wäre folgendes mein "intuitives" Vorgehen:


    Das restliche Benzin (ca. halb voll) einfach im Tank lassen und ein zwei Sprizer (ich schreibe das so, weil doch tatsächlich das korrekt geschriebene Wort als zensiertes Wort erkannt wird und ich den Post nicht veröffentlichen kann. Ich lach´ mich schlapp.) Vergaserreiniger dazugeben. Den Vergaser selbst würde ich auch nicht vom Sprit befreien. Ich habe entweder Aral Ultimate 102 oder Shell V-Power im Tank. Da soll wohl das Thema Ablagerungen keine große Rolle mehr spielen. Dann noch die Batterie raus.

    Noch irgendwelche letzten Warnungen ?

    Beste Grüße,


    Tasnal

  • Tach,


    Ultimate oder V-Power ist schon mal 'ne gute Idee. Da hast Du zum Saisonstart mehr Bestandteile, die zünden.


    Tank voll oder leer? Entweder ganz oder gar nicht, aber nicht mittel. Luft im Tank dehnt sich bei Temperaturschwankungen aus oder zieht sich zusammen.

    Dadurch "atmet" der Tank über die Entlüftung Umgebungsluft mitsamt der darin enthaltenen Feuchtigkeit. Je länger die Standzeit, desto mehr Wasser im Benzin.


    Mit Vergaser über den Winter voll hast Du gute Chancen auf eine hängende Schwimmernadel.


    Erfahrungsgemäß springt meine Sachs im Frühjahr mit frisch geladener Batterie am besten an, wenn der Tank voll und der Vergaser leer war.

    Motorradfahren ist Balsam für die Seele.

  • Schon mal herzlichen Dank.

    Gibt es Tipps zum Leeren der Schwimmerkammern ? Habe ich noch nie gemacht.
    Ich gehe davon aus, dass da irgendwelche Schrauben drunter geöffnet werden müssen ?
    Und auf welche Stellung packe ich dann den Benzinhahn ?

  • Also bei der 800er gibt's da 'ne Schraube, die ich faule Socke aber nie benutze.

    Bei der letzten Ausfahrt des Jahres 200m vor der Garage den Benzinhahn zu und dann vorm Tor so lange im Leerlauf laufen lassen, bis sie von selbst ausgeht.


    Sparfüchse benutzen die Schraube, um das aufgefangene Benzin in den Tank zurück zu kippen. ;)

    Motorradfahren ist Balsam für die Seele.

  • Danke für die Rückmeldung. Soweit ich das sehe, kann man bei der Sachs Roadster 650 den Benzinhahn gar nicht schließen. Da gibt es nur die Stellungen Pri, Res, On.

  • Ich mach beim "Einmotten" meiner Bikes keine Umstände.

    Die Super Duke steht jedes Jahr von November bis April in der Garage, so wie ich die letzte Fahrt beendet habe, ohne je etwas vorgenommen zu haben.

    Startet immer einwandfrei, wenn die Saison wieder los geht.

    Auch bei meinen ehemaligen Bikes gab es nie Probleme.

    Die Sachs kommt eigentlich nie über 1-2 Monate Standzeit, sie steht nur, wenn es frostig ist.

    Um sicher zu gehen, tankt man einfach beim letzten Auftanken Super Plus, da "verkleben" die Vergaser nicht so.

    Man kann auch noch die Schwimmer leeren, damit keine Rückstände entstehen, wenn der Restsprit verfliegt.

    Aber bei 3 Monaten würde ich mir persönlich keine Gedanken machen.

    Was den Sprit im Tank angeht, bei Kunststofftanks ist es relativ egal.

    Die bereits angesprochenen Temperaturunterschiede machen auch nix aus, da der Tank ja belüftet ist.

    Nur bei Stahltanks sollte man volltanken, am besten mit hochwertigem Sprit, damit kein Rost entstehen kann.

    Ich wünsche euch einen besinnlichen zweiten Advent.

  • Hallo Tasnal,

    kontakte mich per WhatsApp 01515 8771480 und dich helfe dir weiter.

    Hier nur ganz wichtig. Die Schwimmerkammern müssen leer sein, damit sich die Düsen nicht verkleben. Egal ob E5 und sowieso niemals E10!!!

    Gruß Lothar


    15. Sachs-(Free-)Biker Eifel-Treffen 7./8. August 2021